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Die Gemeinde Ingenbohl gehörte früher zu Schwyz. Sie erhielt aber schon im 13. Jahrhundert eine Kapelle zu Ehren des hl. Pantaleon, 1483 bekam sie einen eigenen Priester und 1618 wurde sie selbstständige Pfarrei. Die heutige, dem hl. Leonard geweihte Kirche wurde 1658/61 gebaut. In Ingenbohl errichtete P. Theodosius Florentini 1856 das Mutterhaus der Kranken- und Lehrschwestern zum Hl. Kreuz, die heute in allen Weltteilen tätig sind. 

Öffnet ein neues Fenster: Wappen Gemeinde Ingenbohl

Zu Ingenbohl gehörte Brunnen, welches urkundlich erstmals 1315 auftauchte, als die drei Urkantone hier nach der Schlacht am Morgarten ihren Bund von 1291 erneuerten. Besonders nach dem Aufkommen des Gotthardweges wurde Brunnen ein wichtiger Umschlageplatz für die Waren. In neuerer Zeit aber wurde Brunnen einer der bekanntesten Fremdenkurorte.

Die Gemeinde Ingenbohl besass kein älteres Wappen. Seit einiger Zeit bürgerte sich ein Nauen ein – dies hatte jedoch nur für Brunnen eine Bedeutung. Der Gemeinderat stimmte deshalb am 3. Oktober 1947 einer Kombination zu, die Ingenbohl und Brunnen berücksichtigt: In einem geteilten Schild, oben in Rot, ein durchgehendes weisses Kreuz (Ingenbohl), unten in Blau ein silbernes Schiff mit Segel (Brunnen).