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Öffnet ein neues Fenster: Dorfkapelle (Bundeskapelle)

Dorfkapelle (Bundeskapelle)

Am 16. Mai 1620 wurde durch einen Brand ein grosser Teil des Dorfes in Schutt und Asche gelegt. Der Wiederaufbau des Dorfes erfolgte nach alten Plänen. Aber ein neues Schmuckstück kam hinzu, die Dorfkapelle. Diese Kapelle wurde 1632 vom Landammann Heinrich von Reding errichtet. Sein Sohn Wolf Dietrich stiftete das Hochaltarbild, ein Werk des Rubensschülers Justus von Egmont. Es ist im Besitze des Kantons Schwyz und gehört zum Besten seiner Art.

Hinter der Dorfkapelle steht heute der Bartlibrunnen. Bildhauer Josef Bisa schuf die treffliche Figur nach dem alten Holzbecher von 1770, der Kapellgut ist.

Öffnet ein neues Fenster: Kapelle St. Wendelin, Unterschönenbuch

Kapelle St. Wendelin, Unterschönenbuch

Der Weiler Unterschönenbuch mit seinen rund 150 Einwohnern gruppiert sich locker um die stattliche Wendelinskapelle. Aus zwei von Fassbind beschriebenen Schreiben ergibt sich der mutmassliche Baubeginn einer Kapelle um 1625, die 1635 fertig stand und 1642 vom Bischof von Konstanz geweiht wurde. 1708 begann man den heutigen Neubau, der nach 1717 seinen Hochaltar erhielt und 1721 die Einweihung erfolgte.

Erst 1730 wurden die Seitenaltäre geweiht. 1827/28 Renovation mit neuen Altarmensen und Erneuerung des Dachreiters. 1886 erfolgte eine Renovation mit neuer Ausmalung.

Die Kapelle St. Wendelin geniesst bei der Bevölkerung nach wie vor einen hohen Stellenwert als Wallfahrtsstätte zum Patron der Landwirte, dem Heiligen Wendelin. Die Kapelle besitzt in landschaftlich schöner Lage über der Muota-Ebene, umgeben von markanten Bauernhäusern eine qualitätsvolle Ausstattung. Eine dringliche Aussenrestauration wurde im Sommer/Herbst 1992 realisiert. Weitere Geldmittel erlaubten die weit aufwändigeren Innenarbeiten, die im Juni 1993 in Angriff genommen wurden. Heute steht das schmucke und reich ausgestattete Bauwerk wieder in strahlendem Glanz da.

Öffnet ein neues Fenster: Kapelle St. Laurenz, Wylen

Kapelle St. Laurenz, Wylen

Wylen, westlich von Brunnen auf einem Hügel am Fuss des Urmiberges gelegen, wird als "Wilare" im Einsiedler Urbar von 1217 genannt. Der dort unter den Zinspflichtigen angeführten Carpentarius ist der früheste nachweisbare Bauhandwerker der Gegend. Die Kapelle St. Laurenz in Wylen wurde 1595 erbaut und geweiht. 1669 - 1772 erfolgte die Renovierung mit Deckenbildern von Melchior Anton von Hospenthal. Im 19. Jahrhundert wurde sie teilrenoviert. Nach Fassbind soll die Kapelle St. Laurenz am Platze einer Burg stehen, des festen Hauses derer von Wyle. Beim Haus Pludermattli (neben der Kapelle) sollen in der Matte in trockenen Sommern die Linien von Mauerzügen erkennbar sein. 1998 wurde sie einer Restauration unterzogen.

Öffnet ein neues Fenster: Kapelle zu den 14 Nothelfern

Kapelle zu den 14 Nothelfern

Das Nothelferkapellchen an der "alten Gass", am Hügelchen Gütsch. Nach Kyd bestand die Kapelle schon 1576. Im Jahre 1844 wurde sie renoviert. Die rechteckige Kapelle misst innen 3.10 x 1.95 m; sie ist mit einer einfachen Holztonne gedeckt. Auf dem Altar stehen drei spätgotische Statuen: Pietà (Höhe 83 cm), interessante Kopie der Pietà im Altar des Beinhauses Steinen, sowie Petrus und Paulus (Höhe 86 cm). Die Statuen stammen aus dem ersten Drittel des 16. Jahrhunderts. Ihre jetzige Fassung ist barock. Holztafeln (33 x 122 cm) mit denen im 18. Jahrhundert gemalten Darstellungen der 14 Nothelfer zieren die Seiten. Anfangs der 50er Jahre wurde diese kostbare Pietà in der Bundeskapelle auf der rechten Seite angebracht. Sie wurde im November 1985 aus der Bundeskapelle entwendet und konnte trotz intensiver Nachforschungen nicht mehr aufgefunden werden. Die Nachbildung erfolgte auf Grund eines (allenfalls wiederverwendbaren) Abgusses einer ähnlichen Statue aus der gleichen Zeit, die in Rickenbach existierte und freundlicherweise als Vorlage zur Verfügung gestellt wurde. Mit einem Festprogramm erfolgte die Einweihung Ende August 1996.

Öffnet ein neues Fenster: Zahnwehchappeli (Kapelle St. Ottilien)

Zahnwehchappeli (Kapelle St. Ottilien)

Die Zahnwehkapelle ist im Eigentum von Alois Schuler-Betschart, Unterschönenbuch. Die Zahnwehkapelle besitzt als Zeichen der Volksfrömmigkeit einen hohen Eigenwert. Sehr hoch ist der Wert der Ausstattung aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Ebenso hoch ist der Stellenwert am alten Weg nach Unterschönenbuch. Die Patronin gegen Zahnweh ist die heilige Apollonia, hl. Jungfrau und Martyrin. Nach einem Brief des damaligen Bischofs Dionysius von Alexandrien wurde sie dort anfangs 249 vom heidnischen Pöbel ergriffen und misshandelt, indem ihr alle Zähne ausgeschlagen (nach späterer Legende mit einer Zange ausgerissen) wurden. Hierauf wurde vor der Stadt ein Scheiterhaufen errichtet. Man drohte, sie lebendig zu verbrennen, wenn sie nicht den Christenglauben erlange. In der christlichen Kunst wird sie häufig als vornehme Jungfrau dargestellt, welche in der Zange einen Zahn hält.

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Die Kapelle bei der alten Sust (Schillerkapelle)

Die kleine Kapelle am Weg von der Luftseilbahn Brunnen-Urmiberg zum ehemaligen Hotel Schiller liegt versteckt im Wald. Sie wurde vor ca. 300 Jahren von den Bewohnern des Urmiberges gestiftet. Notariell finden wir folgende Anmerkung: "Der jeweilige Besitzer der Liegenschaft Unterhalten muss die auf der Hausmatt stehende kleine Kapelle jederzeit in gutem Zustande erhalten und in derselben jeden Samstag nachts das Licht brennen lassen." (Handschrift dat. vom 9. Dezember 1696.)

Infolge Vandalismus mussten die drei gotischen Figuren, Madonna mit Kind, Heiliger Johannes und eine Abtfigur, Ende der 1960er-Jahre an einen geschützten Ort gebracht werden.