Allgemeine Informationen
Ändlich fangt de Chindsgi aa...
ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN
Eine Anmeldung ist verpflichtend. Das Kind besucht während des Schuljahres regelmässig den Unterricht.
Die Gruppe der "Grossen" (alle Kinder, die am 31. Juli das 5. Altersjahr zurückgelegt haben) besucht den Kindergarten obligatorisch. Die Gruppe der "Kleinen" (alle Kinder, die bis zum 31. Juli das 4. Altersjahr zurückgelegt haben) besuchen den Kindergarten freiwillig.
Der Kindergarten wird in altersgemischten Gruppen mit bis 6- jährigen Kindern geführt (Zweijahreskindergarten). Der Besuch dauert für die "Grossen" im Normalfall ein Jahr und für die "Kleinen" verpflichtend zwei Jahre.
Die Klassenzuteilung erfolgt durch das Sekretariat . Es wird darauf geachtet, dass Kinder aus dem gleichen Wohnquartier gemeinsam den Schulweg machen können. Dringende Anliegen betreffend gemeinsame Einteilung von Kindern in die gleiche Klasse können auf dem Anmeldeformular als Wunsch vermerkt werden.
DISPENSEN KINDERGARTEN
Ein Kind, das sich für den Kindergarten angemeldet hat, ist verpflichtet, diesen regelmässig zu besuchen. Es kann nicht nach Belieben dispensiert oder aus dem Kindergarten genommen werden, es muss ein Gesuch an die Schulleitung gestellt und von dieser, bzw. vom Schulrat bewilligt werden. Das Erziehungsdepartement erlaubt während des Kindergartens pro Schuljahr eine maximal dreiwöchige Feriendispens. Dazu braucht es keine besonderen Gründe. Längere Absenzen müssen mit einer dringenden persönlichen oder familiären Angelegenheit (Familienfest, Todesfall, usw.) begründet werden, damit eine Bewilligung erteilt würde.
DEUTSCH ALS ZWEITSPRACHE
Fremdsprachige Kinder dürfen vom Deutschunterricht profitieren, Infos folgen zur gegebenen Zeit.
EINFÜHRUNGSZEIT (für die „Kleinen“)
Um sich an den Kindergartenalltag zu gewöhnen, gibt es eine Einführungszeit für die „Kleinen“. Diese dauert bis zu den Herbstferien. Die „Kleinen“ treffen um 08.45 Uhr im Kindergarten ein. Nach Absprache mit der Kindergartenlehrperson ist es auch möglich, dass die „Kleinen“ bereits zwischen 08.00 und 08.20 Uhr mit den „Grossen“ eintreffen.
EMFANGSZEIT (08.00-08.20 Uhr)
Zwischen 08.00 und 08.20 Uhr können die Kinder im Kindergarten eintreffen. Um 08.20 Uhr sind alle Kinder anwesend. Dann beginnt der Unterricht.
ERWARTUNGEN
Das Kind soll...
... sich auf den Kindergarten freuen und Interesse an Neuem zeigen.
... bereit sein, den Kindergartenalltag alleine zu bewältigen.
... den Kindergartenweg, nach einer Angewöhnungsphase, alleine zurücklegen
können.
... sich ohne grosse Hilfe umziehen können (Garderobe, Turnen...).
... ohne fremde Hilfe zur Toilette gehen können
.
IM FREIEN
Die Kinder haben während jeder Jahreszeit die Möglichkeit im Freien zu spielen. Bitte ziehen Sie Ihrem Kind wettergerechte Kleidung an, damit es das Spiel und auch die Pause im Freien geniessen kann.
INFORMATIONEN
Eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und Kindergartenlehrperson ist für das Kind sehr wichtig. Kommen Sie vorbei, wenn Sie Fragen oder Probleme haben oder Ihr Kind Ihnen etwas zeigen will. Für längere Gespräche vereinbaren Sie einen Termin mit der Kindergartenlehrperson.
INDIVIDUELLE FÖRDERUNG (IF)
Im Stundenplan sind zwei Lektionen pro Woche für individuelle Förderung reserviert. Eine Heilpädagogin arbeitet während dieser Zeit mit den Kindern.
KLEIDER
Bitte geben Sie Ihrem Kind geschlossene Finken mit in den Kindergarten. Die Kleidung sollte bequem und praktisch sein. Mit Farb- und Schmutzflecken müssen Sie immer wieder rechnen.
LOGOPÄDIE
Die Logopädin wird alle Kinder nach den Herbstferien auf eventuell vorhandene Sprachauffälligkeiten abklären. Sie werden über das Ergebnis schriftlich informiert.
MALSCHÜRZE
Die Malschürze ist beim Basteln und Malen unentbehrlich. Dafür eignet sich ein altes Hemd mit Gummizug an den Ärmeln. Bitte schreiben Sie die Schürze Ihres Kindes an und nehmen Sie diese am ersten Kindergartentag mit.
OFFENE TÜR
Wir freuen uns über das Interesse der Eltern an unserer Arbeit im Kindergarten, deshalb stehen die Kindergartentüren offen. Aus organisatorischen Gründen geben Sie uns doch bitte kurz vorher Bescheid. Manchmal sind wir aber auch gerne unter uns (z.B.: beim Geschenke basteln für die Eltern, Theater vorbereiten, Ausflüge, usw.).
PÜNKTLICHKEIT
Es ist wichtig, dass Ihr Kind pünktlich zum Unterricht erscheint. Ist ein Kind zu Beginn des Unterrichts noch nicht im Kindergarten, ruft die Kindergartenlehrperson zu Hause an.
SCHULZAHNPFLEGE
Alle zwei Monate kommt die Schulzahnpflegerin und lehrt die Kinder das richtige Zähneputzen. Becher und Zahnbürste werden unentgeltlich abgegeben.
TURNEN
Einmal pro Woche findet der Turnunterricht für die „Grossen“ statt. Geben Sie Ihrem Kind die Turnkleider (leichte Hose, T-Shirt sowie Hallenturn- oder Geräteschuhe) in einem Rucksack mit, der gross genug ist, dass das Kind die Kleider selber ein- und auspacken kann.
KINDERGARTENWEG
Die Verantwortung für den Kindergartenweg liegt bei den Eltern. Zeigen Sie Ihrem Kind im Voraus den sichersten Weg zum Kindergarten und zurück. Gewöhnen Sie es daran, den Fussgängerstreifen zu benutzen.
Anfangs Schuljahr wird ein Polizist den Kindern das richtige Verhalten auf der Strasse erklären. Es ist wichtig, dass sich das Kind sicher fühlt, damit es seinen Kindergartenweg bald selbstständig meistern kann.
Gemäss Strassenverkehrsgesetz dürfen nur schulpflichtige Kinder mit ihrem Velo auf der Strasse fahren. Aus Sicherheitsgründen sollten die Kickboards, Blades und Velos nicht in den Kindergarten mitgenommen werden.
Am ersten Tag wird ein Leuchtgurt („Lüüchzgi“) abgegeben, der auf dem Schulweg immer getragen werden muss.
ZNÜNI / PAUSE
Am Morgen essen wir regelmässig ein Znüni. Geben Sie es Ihrem Kind in einem Znünitäschli oder Rucksack mit. Diese kleine Zwischenverpflegung soll gesund und zuckerlos sein (z.B.: Früchte, Gemüse, Brot, Käse, Nüsse, etc.). Bitte schreiben Sie das Znüniböxli (Plastikbox) mit dem Namen des Kindes an.
ZIELE DES KINDERGARTENS
Wenn Ihr Kind vom Kindergarten nach Hause kommt, werden Sie es vielleicht fragen: "Was hast du heute gemacht?"
Sie werden oft zur Antwort bekommen: "Wir haben einfach gespielt!" Ihr Kind hat in diesem Moment zu Recht auf diese Weise geantwortet, denn im Kindergarten geschieht vieles auf spielerische Art und Weise.
Die Kindergartenlehrkräfte haben einen Lehrauftrag zu erfüllen. Während der Kindergartenzeit wir Ihr Kind von der Lehrperson beobachtet. Dabei stützen sich die Beobachtungen auf folgende drei Kompetenzen:
SELBSTKOMPETENZ
Selbstkompetenz bedeutet die Fähigkeit, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen und entsprechend zu handeln.
Richtziel zur Selbstkompetenz
- Selbständiges Handeln und Selbstvertrauen weiterentwickeln
- Entscheidungsfähigkeit weiterentwickeln
- Mit Erfolg und Misserfolg umgehen
- Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit erweitern
SOZIALKOMPETENZ
Sozialkompetenz bedeutet die Fähigkeit, in Gemeinschaft und Gesellschaft zu leben, Verantwortung wahrzunehmen und entsprechend zu handeln.
Richtziel zur Sozialkompetenz
- Einfühlungsvermögen und Rücksichtnahme weiterentwickeln
- Beziehungen eingehen, Gemeinschaft erleben, Verantwortung übernehmen
- Kommunikationsfähigkeit fördern
- mit Konflikten umgehen lernen
- Werthaltungen erfahren, Werthaltungen aufbauen
- Verständnis für die Verschiedenartigkeit von Menschen weiterentwickeln
SACHKOMPETENZ
Sie meint die Fähigkeit, das für die Bewältigung konkreter Aufgaben erforderliche Wissen und die nötigen Fähigkeiten einsetzen zu können.
Richtziele zur Sachkompetenz
- Bewegungsmöglichkeiten weiterentwickeln
- Wahrnehmungsfähigkeit differenzieren
- mit Materialien experimentieren und gestalten
- Werkzeuge, Geräte, Musikinstrumente kennen lernen und sachgerecht
einsetzten
- kulturelle Erfahrungen erweitern und verarbeiten
- Naturvorgänge wahrnehmen und thematisieren
- Begriffe aufbauen und differenzieren
- Regeln der Umgangssprache erleben und anwenden
- Beziehungen und Gesetzmässigkeiten erkennen und darstellen
- Merk- und Wiedergabefähigkeit weiterentwickeln
