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11.04.2017 Medienmitteilung der Gemeinde Ingenbohl

Verleihung Umweltpreis der Gemeinde Ingenbohl

Seeputzer gewinnen Umweltpreis
Anlässlich der Gemeindeversammlung verlieh Ingenbohl den mit insgesamt Fr. 5‘000.00 dotierten Umweltpreis. Den ersten Rang holte der Seeputztag, gefolgt von der Leewasserputzete und der Windweek.

Die Gemeinde Ingenbohl belohnt den Seeputztag mit Fr. 3‘000.00. Die von Seglern des Nessi-Racing-Sailing-Teams initiierte Reinigung der Ufer und Gründe rund um Brunnen überzeugte die Jury der Umweltkommission: „Mit einer Tauchausrüstung und Kajaks erreichen die 35 freiwilligen Helfer Orte, wo der Werkdienst nicht hinkommt. Zudem tun sie das ohne jegliche Einnahmen“, so der zuständige Gemeinderat Werner von Euw. Die Segler machen die Aktion nicht im Alleingang. Sie kooperieren mit der Vereinigung der Schweizer Umwelt- und Abfalltaucher (Suat) sowie dem Adventure Point Brunnen. Letzterer stellt die Kajaks und die Taucher ihre Ausrüstung sowie ihr Know-how zur Verfügung. Corinne Zumstein, die Verantwortliche des Seeputztags, spricht Brunnen ein Kompliment aus: „Die Taucher, welche auch oft in Luzern unter Wasser sind, bestätigen, dass in Brunnen wenig Abfall auf dem Grund liegt.“ Auch wenn die Abfallmengen von Jahr zu Jahr geringer werden, findet die Aktion in diesem Jahr zum dritten Mal statt.

Der zweite Preis mit Fr. 1‘500.00 ging an die Leewasserputzete. Der Innerschwyzer Fischereiverein organisiert diesen Anlass seit gut 25 Jahren und sammelt dabei jeweils mehrere 100 Kilo Abfall aus dem Leewasser und den angrenzenden Bächen. Auf den dritten Rang schaffte es die Windweek mit ihrem Beitrag zur Nachhaltigkeit mit Mehrweggeschirr, strikter Abfalltrennung und der ausschliesslichen Verwendung von Ökostrom. Der Verein bekommt ein Preisgeld von Fr. 500.00.

Gemeinde wünscht sich grössere Resonanz

Viele Figuren im winzigen Miniaturformat machten im Herbst im Dorf auf den Umweltpreis aufmerksam. Nach dem Grundsatz „Grosses fängt im Kleinen an“ schrieb die Gemeinde Ingenbohl zum zweiten Mal einen Umweltpreis aus und schickte einen Flyer in alle Haushalte. „Leider hat es wirklich sehr klein angefangen“, so von Euw. Insgesamt reichte die Bevölkerung gerade mal fünf Projekte ein. Der Umweltpreis startet in diesem Jahr trotzdem in eine neue Runde. Die Jury aus der Umweltkommission erhofft sich eine grössere Resonanz und ermutigt alle getätigten Aktionen bzgl. Energieeffizienz, Ressourcenschonung, Littering oder Naturschutz einzureichen. Online kann jedermann für die einzelnen Engagements abstimmen. Wie sich im vergangenen Jahr zeigte, heisst es jedoch nicht, dass der mit den meisten generierten Klicks auch gewinnt. Die Umweltkommission behält sich weiterhin das Recht vor, die Preise unabhängig von den generierten Likes zu vergeben. „Wir wollen auch Projekten im kleinen Rahmen ohne grosse Vernetzung im Web eine Chance geben“, erläutert von Euw.

Beilagen:
- Foto 1
- Foto 2
- Foto 3
 (An der Gemeindeversammlung sind alle Gewinner anwesend. Es besteht die Möglichkeit, ein Foto zu machen. Die mitgeschickten Bilder stammen aus dem Archiv des Veranstalters.)

Rückfragen:
- Gemeinderat Werner von Euw, Tel. 079 342 03 47

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