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17.03.2017 Medienmitteilung Planungskredit Brunnen Nord

Planungskredit Brunnen Nord als Grundstein für die künftige Entwicklung

Nach siebenjährigem Planungsprozess konnte am 3. Juni 2016 die Kantonale Nutzungsplanung (KNP) Brunnen Nord erlassen werden. Mit der Inkraftsetzung des KNP hat die Gemeinde Ingenbohl die Verantwortung für die Weiterführung des Projekts übernommen und die dafür notwendige Prozess- und Projektorganisation erarbeitet. Eine Subkommission des Gemeinderats stellt sicher, dass die Umsetzung, und hier vorab die Erschliessung des Kantonalen Nutzungsplans, im Sinne der planrechtlichen Voraussetzungen realisiert wird. Als Grundstein dieser Aufgabe legt nun der Gemeinderat den Bürgerinnen und Bürgern einen Planungskredit von brutto Fr. 2‘581‘000.00 vor. Nach Berücksichtigung der Beiträge Dritter verbleiben für die Gemeinde netto Planungsgesamtkosten von Fr. 1‘709‘000.00. Der Planungskredit umfasst einerseits eine neue Basiserschliessungs- und andererseits eine neue Groberschliessungsstrasse. Die Verantwortung für den Bau dieser Strassen liegt gemäss kantonalem Strassengesetz bei der Gemeinde.

Planungskredit für Basis- und Groberschliessung

Aufgrund der Komplexität, unterschiedlichen Kostenträgerschaften und unterschiedlicher Projektfortschritte ist die Verkehrserschliessung von Brunnen Nord auf verschiedene Lose aufgeteilt. Im aufgelegten Sachgeschäft geht es nun um den Planungskredit für das Los Basiserschliessung Gätzlikreisel bis Knoten Stegstuden sowie das Los Groberschliessung Brunnen Nord. Die Kosten der nun vorgesehenen Projektierung basieren auf den vom Kanton geschätzten Baukosten von rund Fr. 26.1 Mio. (exkl. Beiträge Dritte, Landerwerbskosten, Honorare und MwSt.). Brutto betragen die Gesamtkosten der Planung für diese Lose Fr. 2‘581‘000.00, davon haben jedoch Dritte einen Beitrag von insgesamt Fr. 872‘000.00 zu leisten, sodass für die Gemeinde Ingenbohl Planungskosten von Fr. 1‘709‘000.00 verbleiben. Der Planungskredit stellt zudem Mittel bereit, um die Abstimmung mit weiteren Losen und Vorabklärungen für weitere Planungskredite vornehmen zu können (Bahnhofareal und Groberschliessung Stegstuden).

Brunnen Nord steht für eine nachhaltige Entwicklung unserer Gemeinde

In Brunnen Nord bricht eine neue Ära an. Brunnen Nord umfasst das ehemalige Holcim Areal bzw. die Zementfabrik, die ehemaligen Eidg. Lagerhäuser sowie einen Teil des Industriegebiets Herti. Die gewerblich-industrielle Entwicklung auf diesen Arealen begann Ende des 19. Jahrhunderts als Folge der Eröffnung der Gotthardbahn. Bestand haben noch die Reismühle und das Hochsilo. Das Areal gehört zu einer der grösseren Industriebrachen der Schweiz. Investoren und Grundeigentümer in diesem Areal wollen hier im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung in den nächsten Jahren investieren und Arbeitsplätze wie auch Wohnraum schaffen. Die Gemeinde will im Rahmen ihrer Verantwortung eine geordnete Entwicklung absichern und sicherstellen, dass dieser Wandel für die Gemeinde und ihre Zukunft Lebensqualität bringt.

Brunnen Nord ist ein Teil der Zukunft unserer Gemeinde

Brunnen Nord bietet unserer Gemeinde vielfältige Chancen, die es zu nutzen gilt. Arbeitsplätze, Wohnungen, spannende Architektur, eine attraktive Lösung für den Bahnhofplatz, bessere Verkehrserschliessung und dies alles ohne Landverbrauch bzw. den Verbrauch von Grünflächen.

Rückfragen:
- Gemeindepräsident Albert Auf der Maur, Tel. 041 825 05 01
- Gemeindeschreiber Aldo Moschetti, Tel. 041 825 05 05

Hinweis:
- Die Details sind auf unserer Homepage (www.brunnen.ch) aufgeschaltet.
- Gemeindeversammlung am Montag, 10. April 2017
- Abstimmung zum Sachgeschäft am Sonntag, 21. Mai 2017

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